Donnerstag, 14. Februar 2019

Grippeimpfung – wo liegt der Nutzen für den Einzelnen?


Ich habe mal einiges gelesen, um Fragen, die sich mir zum Sinn der Grippeimpfungen stellten vielleicht zu klären. Dabei habe ich Wert darauf gelegt, Quellen zu benutzen, die nicht im Verdacht der Impfgegnerschaft zu stehen. Das ist es, was sich mir als Ideen ergab:

Was erwartet man von der typischen Impfung – und das wird von den meisten auch erfüllt?

Von den sogenannten Kinderkrankheiten ist man es gewohnt: Sie treten nach dem erstmaligen Kontakt mit Krankheitserregern, typíscherweise in der (frühen) Kindheit auf. Der Organismus setzt sich mit diesen auseinander und in den allermeisten Fällen bildet das Immunsystem Antiköper aus und hält diese auf Vorrat bzw. speichert den Bauplan in Gedächtniszellen, so dass bei späteren erneuten Kontakt mit den Erregern diese so früh und schnell erkannt und inaktiviert werden können, dass keine erneuten Krankheitszeichen auftreten. Die Erreger können sich dann auch nicht oder nur so wenig im Organismus vermehren, dass der Betroffene diese in größerer Zahl mittels der Krankheitssymptome (z.B. Husten oder Niesen) an andere weiter geben kann, so wie es der akut Erkrankte tut.

Achtung: Selbstverständlich kann ein Geimpfter für eine mehr oder minder kurze Zeit Erreger, die an ihm, seinen Händen, seiner Kleidung usw. haften weiter verbreiten. Das kann durch eine Impfung nicht verhindert werden. Abhängig ist das unter anderem von der Art und „Überlebensfähigkeit“ der Erreger außerhalb eines Wirtes.

Deswegen sollte auch der Geimpfte, der gerade Kontakt mit einem Infizierten hatte, alle Maßnahmen beachten, die ein zeitnahes Weitertragen weniger wahrscheinlich machen: Hände waschen und Fernhalten von Personen, die besonders anfällig für die Infektion sein könnten oder/und dadurch höhere Komplikationsrisiken haben könnten.

Das gilt selbstvertsändlich für den Erkrankten: Nicht der der angesteckt wird ist Schuld, der der weiß, dass er wahrscheinlich ansteckend ist (erkrankt), aber nicht den anderen davor schützt, ist eher Schuld. Schutz des anderen durch richtiges Husten und Niesen, Händewaschen und möglichst Kontaktvermeidung. Man fühlt sich nicht biologisch unnötig schlapp und krank, sondern um sich entsprechend zurück zu ziehen und die Kräfte zum Gesundwerden zu nutzen. Auch im Bett.

Sich krank zu fühlen und die Ruhe und den Rückzug suchen ist biologisch sinnvoll und sollte auch umgesetzt werden. Ein Fieber senkendes Mittel, ein Mittel gegen Kopfweh und Schlappheit beseitigt die Erreger und damit die Ansteckungsgefahr nicht. Es erhöht das Risisko, dass man andere anstecken geht.

Man erwartet als für sich als Geimpfen, dass eine Infektionskrankheit, gegen die man geeimpft wird (künstlich mit möglichst wenigen Symptomen krank gemacht wird) danach voraussichtlich über viele Jahre oder bis zum Lebenende gesehen nicht mehr mit seinen Symptomen auftreten kann.

Dafür nimmt man dann auch in Kauf, dass üblicherweise Reaktionen am Ort der Impfung oder für den gesamten Organismus auftreten können, mehrere Tage auch anhaltend, jedoch mit eher leichter Symptomenstärke. Die Risiken der echten Erkrankung und deren meist heftigeren Beschwerden sieht man so weitgehend verringert. Doch weiß man garnicht, ob man überhaupt die Erkrankung bekommen würde und wenn, ob in heftiger Weise.

Die typischen Impfungen gegen die Kinderkrankheiten, z.B. Masern und Mumps, auch Kinderlähmung erfüllen solche Erwartungen im Regelfall. Natürlich muss man auch die Art der Impfung: mit abgetöten, nicht mehr vermehrungsfähigen Erregern oder mit abgeschwächt krank machenden (attenuierten, „Lebendimpfung“) vermehrungsfähigen Erregern beachten. Eine „Lebendimpfung“ mit anlaufenden Abwehrreaktion, Entzündungen leichter Art vermag durch besondere „Zusatzfaktoren“ des Organismus vielleicht den Impferfolg steigern.

Jedoch ist da die Gefahr der Impferkrankungen, z.B, Impfmasern, gegeben, evtl. könnten andere Personen mit dem Impferreger angesteckt werden und erkranken.

Das befürchtet man bei der „Lebendimpfung“ gegen Influenza über Nasenspray, die für Kinder empfohlen wird.

Dazu ist bekannt, so von den Windpocken, dass die Erreger, hier die Varizellenviren, auch in ihrer abgeschwächten Variante in Nervenzellen des Geimpfen verbleiben können und so im Alter die Gürtelrose (Herpes Zoster) bewirken können.

Manche Impfungen muss man wenige Male in bestimmten Zeiträumen wiederholen oder auffrischen, um dann doch einen Dauererfolg zu erzielen.

Man verbindet mit den typischen Impfungen keinesfalls die häufige Wiederholung gar jährliche Neuimpfung, um einen befriedigenden Erfolg haben zu können.


Wie ist es hier mit der Influenzaimpfung?

Der dargestellte Dauerfolg ist nicht gegeben. Es tritt keine andauernde Immunität auf. Man muss Jahr für Jahr neu impfen. Und dann mit etwas, was auch bei anderen Impfungen auf Bedenken der zu Impfenden oder Ihrer Eltern stößt: mit einer Kombiimpfung gegen mehrere mögliche Erreger gleichzeitig.

Es ist nicht bekannt, dazu ist die Zeit der Impfpraxis zu kurz und auch eine intensive Langzeitbeobachtung nur schwer praktisch durchzuführen, welche Folgen dieses jährlich wiederholte Impfen mit zum Teil den gleichen oder ähnlichen Erregern haben kann. Gerade beim älteren Menschen. Es mag dazu vielleicht stsistische Berechnungen und Schätzungen geben?

Es scheint auch nicht so zu sein, dass diese Impfung wirklich so gut vor schwerem Erkrankungsverlauf oder Komplikationen zu schützen vermag, dass man sie allgemein dringend empfiehlt. Bei bekannt sicherem Nutzen gegenüber entsprechend wahrscheinlicheren Risiken wäre das dann naheliegend. So wird die Impfung nur bestimmten Risikogruppen empfohlen (s.u.).

Man braucht sie also allgemein nicht wirklich?

Das Problem ist, so wird es gesagt, dass die Erreger, Influenzaviren, verschieden sein können und in den Typen dann auch noch Untertypen und davon Untertypen haben können. Sie sind dabei sehr wandlungsfähig und können schon während einer Infektionswelle ihre „Gestalt“ ändern. Damit könnte dann ein zunächst wirksamer Teil der inzwischen 4-fachen Impfung (4 verschiedene Virustypen) den passenden Gegner verlieren und unwirksam, zumindest vermindert wirksam werden.

Studien weisen auch daraufhin, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs geringer ist, je später die Grippewelle beginnt, da sich die Grippeviren in der Zwischenzeit bereits verändern konnten.“

Aus:


Heißt das: In November geimpft, im März, wenn die Grippe dann doch kommt, schon wirkungslos?

Während man bei den „Kinderkrankheiten“ im Grunde wenige Mengen nachproduzierter Impfstoffe braucht, man impft im Grunde nur die Nachgeborenen, braucht man bei Influenza jedes Jahr neu größere Mengen. 2019 hat das schon zu Lieferproblemen geführt. Bei den Älteren gibt es viele, die die natürliche (Kinder-) Krankheit hatten und von daher immun sind und auch viele, die früher als Kinder geimpft wurden und weiter immun sind. Wer mal die Grippe hatte oder geimpft wurde, ist schon in der nächsten Saison kaum noch davor geschützt?

Das bedeutet, dass jedes Jahr aufs Neue für viele Menschen langwierig und aufwändig Grippe-Impfstoff neu hergestellt werden muss.

Zahlen dazu (vom Robert-Koch-Institut RKI): „So wurden in Deutschland im Jahr 2011 rund 35 Millionen Impfstoffdosen mit den gesetzlichen Krankenversicherungen abgerechnet. Etwa 40% davon entfiel auf die jährliche Grippeschutzimpfung, ein weiterer großer Anteil auf die Impfungen von Kindern“.


Und dazu die Aussage, die gegen eine generelle Impfablehnung spricht:

Über 90 Prozent der Kinder werden in Deutschland geimpft. Die Impfbereitschaft ist also hoch.“


40% der Impfstoffstoffe allein für Grippe, Welch ein extremer Aufwand bei an sich unsicherem Erfolg. Man muss den Impfstoff lange vor dem Ausbruch einer Grippewelle zu produzieren beginnen und keiner weiß da schon wirklich, welcher Erreger hauptsächlich für die Erkrankung verantworlich sein wird und wie er sich verändern könnte. Darum probiert man inzwischen 4 verschiedene Virentypen, die – oder einer davon - (vielleicht) kommen könnten, zu kombinieren. Jahr für Jahr. Dem stehen ettliche andere Krankheiten gegenüber, deren Erreger man sicher kennt und gezielt gegen diesen anhaltend immunisieren kann mit „konstantem“ Impfstoff.

Man hofft, durch konsequentes Impfen einer großen Zahl von Menschen diese „festständigen“ Krankheiten, ihre Erreger, ausrotten zu können. Das Ziel ist für die Grippe gar nicht denkbar.. Man hofft auch, durch einen große Zahl Geimpfer, die nicht mehr erkranken können, eine Ausbreitung der Infektion auch bei Nichtgeimpfen (man nennt hier immer die, die wegen Krankehit oder persönlichen Besonderheiten nicht geimpft werden dürfen), dann zu verhindern („Herdenschutz“). Das ist bei der Influenza kaum jemals zu erwarten, da keine weitestgehende Immunisierung der Bevolkerung erreicht werden kann. .

Vergessen wir nicht, sie wird ja nur für einen Teil der Bevölkerung empfohlen. Vielleicht auch weil es unmöglich erscheint, jedes Jahr aufs Neue vielleich 90 % der Bevölkerung überhaupt mit Impfstoff versorgen zu können? Da liegt auch jede Idee, eine Impfpflicht gegen Influenza einführen zu wollen sehr weit ferne.


Für wen wird die jährliche Grippeimpfung empfohlen?


zitiert: „Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die jährliche Grippeschutzimpfung für die folgenden Personengruppen, die ein erhöhtes Risiko von Komplikationen durch die Grippe haben (Stand 2017/2018):
  • Alle Menschen, die 60 Jahre oder älter sind
  • Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens. Dazu gehören unter anderem chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Leberkrankheiten, Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten, wie etwa Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Abwehrschwäche
  • Personen (z.B. Angehörige, Pflegende), die privat oder beruflich von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können. Als Risikopersonen gelten hierbei Personen mit Grundkrankheiten (siehe oben), bei denen es Hinweise auf eine deutlich reduzierte Wirksamkeit der Grippeimpfung gibt, wie z.B. Personen mit dialysepflichtiger Nierenerkrankung oder Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Personen mit erhöhter beruflicher Gefährdung, zum Beispiel medizinisches Personal
  • Alle gesunden Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel und Schwangere mit einer chronischen Grundkrankheit ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel
  • Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln“


Es handelt sich um eine Pauschalempfehlung. Nicht jeder über 60 Jährige hat tatsächlich persönlich ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei einer Gripperkrankung. Man beachte, dass es nicht darum geht, überhaupt Risiken für Komplikationen durch die Impfung zu vermindern, nur eben erhöhte Risiken. Darum ja auch keine Empfehlung für die Bevölkerung allgemein. Das Risiko für Komplikationen ist da wohl hinnehmbar?


Als solche möglichen Komplikationen nennt GlaxoSmithKline Group of Companies in ihrer Infoseite:

Komplikationen: Mittelohrentzündung, schwerer Verlauf mit akutem Herz-Kreislauf-Versagen oder schwer und heftig verlaufende Lungenentzündung mit Todesfolge.“



Zweifelsfrei können solche Komplikationen auch bei anderen Infektionen der Luftwege auftreten, nicht nur bei Influenza. Was wie Influenza aussieht, ist noch lange nicht Influenza, kann den offiziellen Informationen des RKI entnommen werden:



Die folgenden Ergebnisse beruhen auf Daten von 1.368 ILI-Patienten aus 126 AGI-Sentinelpraxen mit einem Erkrankungsbeginn zwischen der Kalenderwoche 43/2016 und 5/2017. Insgesamt wurden 516 ILI-Patienten (38 %) mit einer labordiagnostisch gesicherten A(H3N2)-Influenza-Infektion („Fälle“) und 852 ILI-Patienten (62 %) mit einem negativen Test auf Influenza-Viren („Kontrollen“) in die Studie eingeschlossen.“

Das bedeutet doch, dass knapp 1.400 Personen wegen influenzaartigen Beschwerden (ILI Influenza like Illness) diese Praxen aufsuchten. Tatsächlich konnte nur bei 38 % davon Influenza nachgeweisen werden. Die anderen hatten wohl was anderes, aber bei gleichen Symptomen, entsprechenden Risikofaktoren vergleichbare Komplikationsrisiken?

Und weiter im Zitat: „Betrachtet man den Zeitraum nach dem Jahreswechsel, mit einer verstärkten Influenza-Aktivität, waren 8 % der Fälle und 11 % der Kontrollen geimpft.“

Was heißt das? Werden ausschließlich die Personen gezählt, die in den ersten 5 Wochen 2017 zur Behandlung kamen? Wieviel waren das dann von den rund 1.400 der beobachteten 14 Wochen? Wieviel davon mit nachgewiesener Influenza? Ist dann die Gesamtzahl noch statistisch aussagefähig? Und wieviele davon gehörten zur Gruppe der über 60 Jährigen, denen die Impfung empfohlen wird?

Indirekt findet man die Antwort: „Aufgrund des geringen Anteils von geimpften Personen und Personen ab 60 Jahre in der Studienpopulation ist die Interpretation der Ergebnisse v. a. in der Altersgruppe ab 60 Jahre eingeschränkt.“

Und noch eine Aussage bringt Zweifel: „ In dieser Altersgruppe ist die Grippesymptomatik häufig nicht so typisch wie bei jungen Erwachsenen oder Kindern, insbesondere muss die Erkrankung nicht mit Fieber einhergehen.“

Gerade weil die Symptome anders sein können als bei ILI bzw. Influenza ist unklar, ob überhaupt viele über 60 Jährige hier erfasst werden konnten. Bei denen ist dann wohl die Gefahr, das gar nicht frühzeitig solche Risiken beachtet werden könnten (infolge der Impfung) hoch? Zitat: “ Während der Grippewelle sollte auch bei geimpften Patienten mit ILI-Symptomatik an eine Influenza-Erkrankung gedacht werden. Dies gilt besonders für ältere und hochbetagte Menschen, und andere Risikogruppen, die bei Zirkulation von Influenza A(H3N2)-Viren ein besonders hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.“

Nehmen wir mal die Zahlen: 8 % der Personen mit Inluenza waren geimpft, 11 % bei der Kontrollgruppe mit ähnlichen Symptomen. Bei diesen 11 % konnte die Impfung nichts verhindern,, es war ja keine Influenza. Das spricht für eine insgesamt niedrige Impfquote bei allen Personen. Wenn man die Impfungsunabhängige Erkrankungsquote von 11 % Geimpfte an der Nichtinfluenza (Kontrollgruppe) als Maß nimmt, so sind es 3 % weniger Erkrankte Geimpfte bei den Influenzafällen. Klingt nicht besonders überzeugend für einen Impfschutz.? Aber, wenn man das anders ausdrückt, so wie das gerne mal gemacht wird: 3 % von 11 % sind rund 25 % weniger. Klingt schon erfolgreicher.

Im Internet konnte ich keine Zahlen finden zur Impfquote für die gesamte Bevölkerung. Für die Altersgruppe über 60 Jahren finde ich für den hier genannten Zeitraum 2016/2017 im Bulletin zu Impfquoten des RKI, dass 34,8 % dieser Personengruppe gegen Influenza geimpft war.



Nur, wieviele aus dierser Personengruppe sind bei den Sentinelpraxen erfasst worden?


Wie groß ist die Schutzwirkung der Grippe-Impfung?


Zur Impfqute bei über 60 Jährigen heißt es an anderer Stelle:

Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig“, sagt RKI-Präsident Lothar H. Wieler. Auch wenn eine Impfung nicht zu 100 Prozent vor einer Grippe schütze, so könnten doch viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden“.


Klingt toll: „nicht zu 100% schützt“.Was sagt das RKI, dessen Präsident da zu Worte kam über den Schutz? „Auch wenn durch die Impfung weniger als die Hälfte der Geimpften vor einer Erkrankung mit Influenza geschützt ist, ...“



Weniger als die Hälfte ist geschützt und er spricht von „nicht zu 100%“. Verbale Verschleierung und Verharmlosung eines gegenüber anderen Impfungen „jämmerlichen“ Ergebnisses?

Es geht bei einer Erkrankung immer um den Einzelnen, nicht um ein Kollektiv oder eine Gesamtzahl an Erkrankungen, die vielleicht durch Impfung verhindert wurde. Hier wäre allenfalls weniger als die Hälfte der Erkrankungen aufgetreten, an echter Grippe nicht ähnlichen Symptomen. Ob nun jemand sich persönlich durch die Impfung effektiv schützen kann, ist mit einer geringen Erfolgsquote von 50% anzusetzten. Und dann ist unklar, wie man erkennen kann, dass jemand eher Schutz bekommt und der andere eher weniger.

Klar bleibt es die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen, ob er sich Impfen lässte. Doch klare vollständieg Informationen sollten vorab gegeben werden, ohne beschönigen (nicht zu 100% statt weniger als 50 %), so meine ich.

An anderer Stelle eine klare Aussagde des RKI: "Der Einfluss der Impfquote auf die Schwere einer Grippewelle ist begrenzt. Zum einen ist die Impfquote vergleichsweise gering (etwa ein Viertel der Bevölkerung ist geimpft), und die Wirksamkeit der Impfung ist nicht optimal (etwa 50% der Geimpften sind geschützt) und kann zudem stark schwanken. Dennoch ist die Impfung die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Influenza-Erkrankung" . Es gibt scheinbar nicht beseres, da ist selbst Unbefriedigendes noch gut? Vieleicht wäre ein konsequente Übertragungsvermeidung die bessere Wahl. Doch warum, wenn man sich geschützt wähnt?

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
  Thema: Warum verlaufen die Grippewellen unterschiedlich schwer?

Zu den Zahlen, die aus dem RKI stammen:


Die Grippeimpfstoffe haben in verschiedenen Studien bei gesunden Kindern und Jugendlichen insgesamt eine Schutzwirkung von 59 bis 75 Prozent gezeigt. Das heißt, bis zu drei Viertel der Kinder, die ohne Impfung erkrankt wären, sind geschützt.“

Bis zu drei Viertel ja, aber auch nur weniger als zwei Drittel, wenn man nicht die maxialme Zahl zugrunde legt.

Gesunde Erwachsene sprechen auf die Grippeimpfung nicht ganz so gut an wie Kinder und Jugendliche. Die Schutzwirkung liegt bei ihnen zwischen 59 und 67 Prozent.

Und wie ist das bei kranken Erwachsenen?

Bei älteren Erwachsenen fällt die Wirksamkeit mit 41 bis 63 Prozent1 noch etwas geringer aus.“

Wer ist das, wann ist man älter, über 60?

Man findet in der gleichen Quelle dazu: „Aber auch die Leistungsfähigkeit des Immunsystems beeinflusst die Schutzwirkung der Impfung: Ältere Menschen sowie Kinder in den ersten Lebensjahren haben ein schwächeres Immunsystem, so dass die Wirkung der Impfung geringer ausfällt. Dies gilt auch für Menschen mit Grunderkrankungen oder die Medikamente einnehmen, die die Funktion des Immunsystems vermindern – beispielsweise nach einer Organtransplantation.“

Gerade die, die besonders geschützt werden sollen haben die geringste Chance, dass die Impfung auch schützt?


Wie ist es mit den Todesfällen, die der Influenza zugeschrieben werden?

Typischerweise stirbt man nicht, wenn man sonst gesund ist, an der Influenza. Besondere Gefährdungen haben Vorarkrankte mit Herz- und Lungenerkrankungen. Da ist es fraglich, ob zu Recht ein Todesfall der Influenza zuzurechen ist oder im Grunde der Vorerkrankung geschuldet ist und auch bei anderen fieberhaften Erkrankungen und Infekten der Atemwege hätten auftreten können.

Das belastete Herz kann bei Belastung durch Fieber, egal welcher Ursache, überfordert werden. Die schlecht belüftete Lunge kann bei Erkrankungen, die Husten- oder Niesreiz auslösen, bei denen nicht abfließender Schleim in den Bronchien zu Brutstätten für Bakterien werden kann, die Leistung versagen.


Wir kommt man (RKI) an die Todesfallzahlen bei Influenza?


Influenza auf dem Totenschein häufig nicht als Todesursache eingetragen, selbst wenn im Krankheitsverlauf eine Influenza labordiagnostisch bestätigt wurde. Es ist die Erfahrung vieler Länder, dass sich Todesfälle, die der Influenza zuzuschreiben sind, in anderen Todesursachen, wie z. B. Diabetes mellitus, Pneumonie oder »Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems« verbergen können.“

Das klingt gerade so, alsob man nicht zulassen will, dass die schwere Grunderkrankung letztlich Ursache dafür war, dass jemand an der Influenza gestorben ist, nicht die Influenza selbst. Es muss die Influenza gewesen sein! Auslegungssache, auch nach Zweck?

Daher ist es international üblich, die der Influenzazugeschriebene Sterblichkeit mittels statistischer
Verfahren zu schätzen, indem Gesamttodesfallzahlen oder Statistiken zu Pneumonie-bedingten
Todesfällen herangezogen werden.“

Man schätzt also nach irgendwelchen Vergleichsmodellen, damit man Zahlen zu etwas bekommt, wozu es keine verlässlichen gibt. So kann man dann aber Angst und Schrecken verbreiten und vielleicht auch die Nachfrage (die ja derzeit Februar 2019 nicht befriedigt werden kann?) nach Grippeimpfstoffen erhöhen?

Ein Ergebnis nennt der Saisonbericht: „Wie die geschätzten Zahlen zeigen, schwankt die Anzahl der Exzess-Toten beträchtlich zwischen den einzelnen Saisons, je nach dominierend zirkulierendem Influenzavirus und dessen Pathogenität.“

Das allerdings lässt sich schwer vorab prognostizieren, wenn der Impfstoff in die Produktion kommen muss. Es ist auch nicht vorhersehbar, wie unter den Gegebenheiten der Impfstoff wirken wird.


ergibt sich für 2012/2013: „Alleine für die Grippewelle 2012/2013 hat das Robert-Koch-Institut 20.000 grippebedingte Todesfälle für Deutschland errechnet.“


Wie häufig ist die echte Grippe (Influenza)? Und wie wäre der natürliche Schutz dagegen?

Dazu aus:
https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/vorsorge/grippeschutzimpfung-haeufige-fragen

Die Wahrscheinlichkeit einer Grippeansteckung hängt von vielen Faktoren ab. Für einen ansonsten gesunden Erwachsenen mit einem guten Immunsystem ist vor allem die Verbreitung der Grippe ein wichtiger Faktor. Je häufiger man den Grippeviren ausgesetzt ist, umso höher die Chance, dass die Grippeviren sich einnisten. Bei gesunden Erwachsenen ist das in 2 bis 10 Fällen pro 100 Menschen der Fall, je nachdem ob die Grippe grassiert oder weniger häufig vorkommt. Bei Kindern und jungen Erwachsenen ist dieser Wert mit 10 bis 20 Grippeinfektionen pro 100 deutlich höher.“

Wie stark die Altergruppe über 60 ansteckungsgefährdet ist, kann ich nicht ermitteln.

Wie kommt das RKI auf die Zahlen der Grippefälle pro Saison? "Nach jeder Grippesaison wird die Gesamtzahl der über das erwartete Maß hinausgehenden Arztbesuche aufgrund akuter Atemwegserkrankungen geschätzt. Diese Gesamtzahl entspricht vermutlich in etwa der Zahl der arztpflichtigen Influenza-Erkrankungen der jeweiligen Saison."
 https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
Thema: Wie viele Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr an Influenza?

Man vermutet und schätzt. Allerdings, wenn mal mehr (auch diese Zahl schwankt) akute Atemwegserkrankungen aufgetreten sind, die keine Influenza sind (es gibt verschiedende) dann steigt die vermutete Zahl an Influenzafällen.

Dann heißt es noch: "Daten des RKI-Bürgerportals GrippeWeb deuten darauf hin, dass jeder zweite Erkrankte mit typischen Grippesymptomen zum Arzt geht" Nun geht nicht jede Influenzainfektion mit den "typischen" Symptomen einher. Wieviele das sind ist unklar, weil eben dann nicht nach Influenzaviren gesucht wird bzw. der Patient gar nicht zum Arzt geht und auch bei Befragungen nichts dazu sagen kann.

Ich würde davon ausgehen, dass nicht wirklich etwas zur Bedrohung der Bevölkerung mit Influenza zutreffend gesagt werden kann. Deswegen sollte das auch bei jeder Impfwerbung ganz deutlich gesagt werden um eine unbeeinflusste Entscheidung zu ermöglichen.

Was kann man gegen Ansteckung tun und damit helfen, Notwendigkeiten für die unsichere Impfung zu verringern?

Die letztzitierte Quelle führt aus:

Einfache Hygienemaßnahmen wie das Niesen oder Husten in den Ellbogen tragen sehr dazu bei, dass Risiko für eine Grippeinfektion zu verringern. Das gilt auch für das regelmäßige Händewaschen. Neben der Grippeschutzimpfung verringern vor allem eine sorgfältige Hygiene und eine gute körpereigene Abwehr das Ansteckungsrisiko. Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände. Ein Desinfektionsmittel ist dabei in der Regel nicht notwendig, ein einfaches Handwaschmittel bzw. Seife ist ausreichend. Schmierinfektionen über die Hände sind einer der Hauptübertragungswege für Grippeviren. Türklinken, Lichtschalter oder Geldscheine sind Übertragungsmittel. Mit der gründlichen Handwäsche haben Sie einen der wichtigsten Übertragungswege schon sicherer gemacht. Beim Husten oder Niesen sollten Sie vom vermeintlich guten Benehmen Abstand nehmen. Halten Sie nicht die Hand vor Mund oder Nase, sondern die Armbeuge. Und wenden Sie sich von Menschen ab, wenn Sie husten oder niesen müssen. Das vermindert das Risiko für eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Zudem sollten Sie Einmaltaschentücher – und diese auch nur einmalig – verwenden.“

Wer ist da angesprochen? Oben hatte ich erwähnt, dass nicht der Angsteckte schuld ist, sondern der Ansteckende. Der muss in erster Linie den Kontakt mit anderen vermeiden. Der muss richtiges Husten und Niesen lernen. Das kann man schon im Kindergarten, auch den Gebrauch von Einmaltaschentüchern kann man leicht lernen.

Warum hat man bei einer solchen Infektion Fieber, Kopfweh, Gliederschmerzen, Krankheitsgefühl mit Mattigkeit und Müdigkeit? Sicherlich nicht, um dann erst recht zur Arbeit zu gehen, ins Theater oder Kino, im vollbesetzten Bus zu fahren, im Fitnesstudio rumzutoben. Klar gibt es Mittel, die Fieber und Schmerzen dämpfen, aber man bleibt die Ansteckungsquelle. Und wieviele Stunden Arbeitsausfall in der Firma verursacht man, wenn man Kollegen zu richtig „mit Viren beschmeist“?


Es wird hervorgehoben, dass zum einen die abwehrunterstützende Wirkung des Fiebers behindert wird (schlechtere Überwindung der Infektion) und zum anderen der Kranke nun fitt ist und trotz seiner Krankheit arbeiten geht und die Infektion verbreitet. Die Zahl der Toten an echter Grippe sei so höher als nötig.

Vielleicht wäre der effektivste Schutz bei Influenza, nein bei Infektionskrankheiten insgesamt, die Verbreitung durch an sich einfache Maßnahmen zu begrenzen? Das richtige Verhalten kann man lernen. Übernehmen wir doch mal wieder Verantwortung für unser (Ansteckungsvermeidungs-)Handeln.

K.-U. Pagel 02/2017

Nachbemerkung: 


Was soll durch den Text angestoßen werden?

Zunächst einmal müssen wir wieder den Einzelnen im Zentrum sehen wenn es um Krankheiten geht. Und zwar nicht in der Rolle des Opfers, das selbst schuld sein soll, wenn es nicht, auch unter in Kaufnahme von vielleicht unnötigen Risiken und Beschwerden, sich zunächst selbst geschützt hat.

Wir müssen, gerade bei Infektionskrankheiten, für die es keine befriedigende Impflösung geben kann, das ist die Influenza, den Täter mit seiner Verantwortung ins Zentrum stellen, die Verantwortung des Erkrankten, seine Infektion nicht weiter zu tragen. Der hat davor zu schützen, dass andere sich anstecken. Auch der geimpfte kann erkranken, nicht nur an Influenza, und dann andere anstecken! Vielleicht wird er, der vermutet, dass ihm nichts passieren kann, zu leichtfertig?

Impfen trägt die Gefahr in sich, davon abzulenken, dass es immer zunächst der Weitertragende ist, der Schuld an der Erkrankung anderer trägt. Gerade bei der Influenza, für die es keine befriedigende Impfung gibt. Eine Impfung, die nur bestimmten Riskogruppen überhaupt empfohlen wird. Alle anderen bleiben gefährdet weil ja unter diesen Kranke sein müssen, die dann die Erkrankung weiter tragen. Und Impfen schütz nicht, nicht mal nahezu 100% vor Erkranken an Influenza. Gerade in der Risikogruppe weniger als 50%, auch wenn man da die sonst verpönten Wirkverstärker zumischen muss, mit allen unklaren (Langzeit-)Folgen für z.B. Menschen über 60 mit verscheidenen chronischen Vorerkrankungen, auch Autoimmunkrankhieten wie Rheuma.

Und: Auch der Geimpfte kann erkranken und die Erkrankung weiter geben, insbesondere, wenn er infolge der Impfung nur geringe Symptome verspürt. Das ist heimtückisch! Dazu kann er anhaftende Erreger, vor allem an Händen, mit bringen. Bei der Grippe schützt die Impfung nicht wirklich vor Krankheitsübertragung an andere. Herdenschutz? Eher nicht.

Was man sehr außer acht lässt, wenn man - unangemessen wenn es um die Gesundheit und Krankheiten des einzelnen Menschen (nicht des Firmengewinnes) geht -, ist die Tatsache, dass nur ein kleiner Teil der Fehlzeiten in der natürlich vorhandenen Winter- und Erkältungszeit mit ihren weiteren Faktoren, die auch bei chronische kranken Älteren die Sterblichkeit erhöhen, auf die echte Grippe entfallen. Gegen Jahreszeiten mit ihren natürlichen besonderen Gesundheitsbelastungen gibt es keine Impfung!
Es sind vielmehr andere Infektionserreger als die Influenzaviren: Bakterien, die eitrig Hals-und Nebenhöhlenentzündungen machen können, ein Heer von Bakterien und Viren die „banale“ Erkältungen, bei Risikopersonen aber durchaus schwerwiegend verlaufend, machen können. Das ist die Hauptzahl der Fälle die Fehlzeiten verursachen (und bei der Grippe-Statistik nicht oder nur nebenher werden). Bei unangemessener Symptenunterdrückung kann der Heilungsverlauf so gestört werden, dass noch wochenlang danach verminderte Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz und erhöhte Anfälligkeit gegen andere Krankheiten fortbestehen können. Das ist etwas, was ich in meiern Praxis schon seit Jahren zunehmend beobachte.

Schuld sind nicht die Angesteckten, sondern die, die als Erkrankte die Weiterverbreitung (Ansteckung) leichtfertig ermöglichten. Das sollte uns bewusster werden, drum wiederhole ich es immr wieder.

Das gilt es zu durchbrechen. Die Faktoren, die man gerne in volks- und betriebswirtschaftlichen Berechnungen einbezieht, wenn es um Kostenvermeidung für Fehlzeiten geht, berücksichtigen viel zu wenig die Folgen der Nicht-Influenza-Erkrankungen, also der Hauptmenge. Impfen erscheint billig gegenüber dem, was die Firma und „Gesellschaft“ sparen könnte. Aber nur für einen gewissen Teil derjenigern, die an Grippe erkranken könnten. Doch es ist nach meiner Auffassung als Heilkundler, eine Unsitte, den Menschen, der ja individuell und persönlich krank wird, irgendwie mit Nutzen für das „Kapital“ verrechen zu wollen. Heilkunde ist nicht Wirtschahft.
Würde man einfache Maßnahmen ergreifen, die in Betrieben, und soweit möglich an anderen Stellen, bei denen Menschen dicht an dicht über Stunden zusammen sein müssen, Abwehr belastendem Stress verschiedener Art ausgesetzt sind, die Übertragung verringern helfen, so würde man nicht nur bei dem Teilaspekt Influenza neben dem Schutz des Menschen auch nebenher Kapitaleinterssen gerecht werden können.

Der ansteckend Erkrankte bleibt fern. Er lindert für sich keinesfalls die Symptome um dann – weiterhin eingeschränkt – zur Arbeit zu gehen seine Kollegen anstecken zu können. Die Lohnfortzahlung soll ermöglichen, das der einzelne Mensch angemessen genesen kann und bei Infektionen die anderen Mitarbeiter geschützt bleiben. Den Aspekt sollte man beachten.

Einfache Mittel: Die Unterweisung im richtigen Husten und Niesen, die Aufforderung zum Händewaschen, die Zur-Verfügung-Stellung leicht erreichbarer Händedesinfektionsmöglichkeiten, wenn Waschen nicht geht. Das Anbieten von Mund-Und Nasenschutz für die, die Husten und Niesen zuerst, für die anderen, wenn sie es wünschen.

Boxen mit Einmaltüchern und entsprechende Abwurfbehälter, damit man auch in diese Hineinhusten und Niesen (nicht nur Schnauben) kann und diese nach Einmalgebrauch (darauf ist zu achten) entsorgt. Händereinigen.

Das sind Kleinigkeiten mit wohl großer Wirkung und Sparpotential.

Ist das durch Studien belegt? Studien dazu würden Kosten bereiten, aber keinen oder wenig weiteren Nutzen bringen, denn große Umsätze, wie mit dem , sind nicht zusätzlich zu generieren. Studien, die allgemein nützlich sind, finden kaum Geldgeber, Studien zur Zulassung von Produkten zur Bahandlung und Vorbeugung von Krankheiten wegen ihrer Gewinnausichten sehr wohl. Und sie sind im Regelfall auch vorgeschrieben.

Ungleichheit der Mittel(verteilung)?

Nun weist auch das RKI auf die Infektionsvermeidung hin, wenn man weiss, wo man danach suchen muss:  https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
Thema: Was sollten an Influenza Erkrankte beachten?

Grundsätzlich, weil ja längst nicht alle Influenzafälle zu erkennen sind, sollte immer der Symptomenträger einer "Erkältung" sich so verhalten, dass eine Weitergabe deutlich verringert wird. Und grundsätzlich kann auch der Geimpfte die Erreger ohne es zu merken weiter tragen. Wie auch selsbt erkranken. Deswegen muss klar sein: Sich geschützt zu fühlen durch die Impfung ist trügesich und kann tödlich sein, auch für den dennoch Angesteckten. Diese Information muss klipp und klar rüber kommen, so meine ich. Impfung erstezt weder Vorsicht noch Rücksicht!

Siehe auch:  https://heilkundeimkontext.blogspot.com/2019/02/heilkunde-fur-den-patienten-oder.html

Kommentare:

  1. Im Zusammenhang mit der „Werbung“ für die jährliche Grippeimpfung wäre es für den, der sich informiert (z.B. auf den von mir verlinkten Seiten), einen große Hilfe, wenn er lesen könnte, ob er als Geimpfter nicht dennoch andere anstecken kann, auch wenn er nur ganz geringe Symptome hat. Ob er also tatsächlich mit seiner Impfung andere schützt.

    Grundsätzlich ist es nicht zulässig, für die Grippeimpfung dabei auf andere Impfungen mit „festständigen“ Erregern zu verweisen. Gerade weil die Grippe Jahr für Jahr und in mancher LAUFENDEN Saison ihren Erreger modifiziert.

    Gerade wegen des starken Schwankens von Daten zur Grippe von Jahr zu Jahr, auch wegen der Variabilität der Erreger ist es fragwürdig, aus Jahresvergleichen etwas Zutreffendes ableiten zu wollen.

    Man müsste, nicht bei den „ausgewählten“ Patienten, die in Arztpraxen gehen, einen große Untersuchung mache an zufällig „auf der Straße“ angesprochenen Personen. Vielleicht auch unterschieden zwischen Kleinstädte und Großstädten. Und das zu der Zeit, wenn die Grippewelle stark erscheint.

    Jeden um einen Rachen und Nasenabstrich bitten, dazu, ohne Namen und weitere Daten, nur nach laufender Nummer registriert, nach Geschlecht und Altersgruppen trennen und vor allem fragen, ob der Betreffende gegen Grippe geimpft ist oder nicht. Nur Personen ohne oder mit geringen Erkältungssymptomen sollten erfasst werden. Die Abstriche werden auf Grippeviren untersucht.

    Dann hat man den Überblick, wieweit der Virus/die Viren (und welche) unter der Bevölkerung „stumm“ verbreitet sind und vor allem, ob und wie viele der Geimpften diese Viren tragen und damit potentiell ansteckend sind. So würde die Behauptung, das der Geimpfte den Ungeimpften vor Infektion schützen könnte endlich einmal für die besonderen Infektionskrankheiten (verschiedene Erreger) Influenza verifiziert werden.

    Doch, wer bezahlt Personal für Probenentnahme und Auswertung? Wer zahlt für die Tests? Mit 1.000 wäre es nicht getan. Und was, wenn sich abzeichnet, dass Geimpfte, die sich vielleicht mit gutem Gewissen arglos verhalten, tatsächlich auch Ungeimpfte anstecken könnten?

    Da würden Argumente für das Impfen in Frage stehen. Und die Gefahr, dass die anonymen Daten, die nicht zurückverfolgt werden können, könnte Realität werden.

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  2. Der letzte Satz ist unvollständig. Er muss lauten: Und die Gefahr, dass die anonymen Daten, die nicht zurückverfolgt werden können, manipuliert werden, könnte Realität werden.

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